Die Dirigentin Wikipedia | Antonia Brico hat keine Angst davor, ausgenutzt zu werden, um ihren Ehrgeiz zu verfolgen. Sie hatte keinen leiblichen Vater, als sie in den Niederlanden geboren wurde, und ihre Pflegeeltern brachten sie gegen ihren Willen in die Vereinigten Staaten.

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Sie ist in der Konzerthalle als Logenwärterin angestellt, studiert dort auch die Partitur, führt heimlich auf der Toilette sitzend Proben durch und übt Klavier in ihrer schmuddeligen Dachkammer. Ihr erster Auftritt war bei einer Drag-Performance, als sie als Pianistin auftrat.

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Um in der Musikwelt voranzukommen, muss sie sich mit sexueller Belästigung, Macho-Phrasen und Arroganz herumschlagen. Dann lernt sie einen jungen, wohlhabenden Konzertveranstalter kennen und verliebt sich in ihn. Obwohl er ihre Gefühle erwidert, stört er ihre Pläne, ihre Ausbildung in Europa fortzusetzen.

Pflegeeltern nahmen Brico als kleines Kind auf und zogen sie dort auf. Als sie sechs Jahre alt war, zogen sie nach Oakland, Kalifornien. Ab ihrem zehnten Lebensjahr nahm sie an diesem Ort Klavierunterricht. Sie besuchte ab 1919 die University of California in Berkeley, nachdem sie ihr Diplom an der von ihr besuchten High School erworben hatte.

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Während ihrer Tätigkeit an der Universität begann sie ihre Karriere auch als Assistentin des Dirigenten Paul Steindorff an der San Francisco Opera. Auch Steindorff war bei der Anstalt angestellt.

Nach Abschluss ihrer Schulzeit zog sie nach New York, um zwei Jahre lang Klavier bei Sigismond Stojowski zu studieren. 1926 zog sie nach Hamburg, um bei Karl Muck zu studieren, der damals nur einen einzigen Schüler aufgenommen hatte. Darüber hinaus erhielt sie eine Ausbildung an der Staatlichen Musikhochschule in Berlin.

Ihren ersten Auftritt als Dirigentin hatte sie 1930 mit den Berliner Philharmonikern. Sowohl das Los Angeles Philharmonic Orchestra als auch das San Francisco Symphony Orchestra begrüßten sie in der Vergangenheit als Gastdirigentin.

1932 machte sie nach einer Konzerttournee, die sie nach Deutschland, Lettland und Polen führte, New York zu ihrer ständigen Heimat. Ihr erster Auftritt fand 1933 im Metropolitan Opera House statt, begleitet vom Musicians’ Symphony Orchestra.

Trotz ihres großen Erfolgs (“Ovations”) erhielt sie keine zukünftigen Möglichkeiten, mit dem Metropolitan Opera House zusammenzuarbeiten, weil der Sänger John Charles Thomas sich weigerte, mit einer Frau zusammenzuarbeiten, weil er glaubte, dass sie seinem Auftritt das Rampenlicht stehlen würde .

Danach reiste sie nach Europa, wo sie unter anderem in Schweden, den Niederlanden und Österreich auftrat. Eine ihrer Aufführungen in Österreich war mit dem Mozarteumorchester und fand am 17. Oktober 1950 im Großen Saal des Mozarteums statt.

Gene Gash, damals als „Negerpianist“ bekannt, trat als Solist des Konzerts am Flügel auf, als Franz Liszts Klavierkonzert Nr. 1 gespielt wurde. Sowohl Adrian Boult als auch Jean Sibelius baten sie, eine Aufführung des London Philharmonic Orchestra in der Royal Albert Hall zu leiten, und Jean Sibelius bat sie, in Helsinki eine Aufführung aller seiner Werke in ihrer Gesamtheit zu leiten.

Es war die einzige feste Stelle als Dirigentin, die Brico je erhielt, und sie hatte sie von 1947 bis 1981 beim Denver Businessmen’s Orchestra inne (ab 1967 hieß das Orchester Brico Symphony). In den 1950er und 1960er Jahren lebte sie hier fast unbemerkt von der Öffentlichkeit.

Größere öffentliche Aufmerksamkeit erlangte sie erst wieder, nachdem der Dokumentarfilm Antonia: A Portrait of the Woman 1971-1974 von der ehemaligen Klavierschülerin Bricos und späteren Folksängerin Judy Collins über sie produziert wurde. Der Film handelte von Antonia und wurde für einen Oscar nominiert. An der Produktion des Films war auch Jill Godmilow beteiligt.

Als direkte Folge ihrer Arbeit im Film konnte Brico ihre Karriere in den 1930er Jahren fortsetzen, indem sie zusätzliche Gastengagements bei bekannten Orchestern an Land zog.

In der Saison 1975–1976 konnte sie dank einer Einladung des Brooklyn Philharmonia Orchestra als Gastdirigentin des Orchesters zwei Konzerte beim Mostly Mozart Festival in New York City dirigieren. In dieser Zeit entstanden die einzigen Aufnahmen mit ihr.

Als Gastdirigentin trat sie mit dem National Symphony Orchestra im Kennedy Center, dem Denver Symphony Orchestra, dem Seattle Symphony und dem American Symphony Orchestra auf. Außerdem dirigierte sie Auftritte in Manila und Halifax.

Peters verwandelt das Ausgangsmaterial in ein emotional intensives Hochglanzdrama und stopft alle Elemente der Geschlechterproblematik in die zweistündige Laufzeit des Films.

Sie dramatisiert die Adoptionsgeschichte, stellt eine überzeugte Transgender-Freundin und -Unterstützerin sowie einen Klavierlehrer und Dirigenten vor, der sie sexuell belästigt. Außerdem bringt sie die junge Frau mit einem Verehrer und potenziellen Ehemann zusammen, der der Sohn einer New Yorker Familie ist, die arbeitetmehrere Millionen Dollar. Aufgrund der Musik nimmt sie sein Angebot jedoch nicht an.

Maßgeblich verantwortlich für die optisch ansprechende Inszenierung des Films ist die hinreißende Christanne de Bruijn, die den Dirigenten ebenso energisch wie einfühlsam darstellt. Doch das dramatische Leben einer talentierten Frau, die an Konventionen scheiterte, verwandelt sich hier in romantischen Kitsch.

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Zumindest sollte Antonia Brico im Film posthum Respekt gezollt werden. Es ist nicht notwendig, ein tiefes Verständnis für diese Dame zu haben, um zu sehen, dass dieser Film ihr nicht gerecht wird.

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Die amerikanische Dirigentin niederländischer Abstammung Antonia Louisa Brico wurde am 26. Juni 1902 in Rotterdam geboren und starb am 3. August 1989 in Denver, Colorado.

Wer war die erste Dirigentin der Welt?

Bereits in der High School war Antonia Louisa Brico eine begabte Pianistin und sammelte erste Erfahrungen als Dirigentin. 1930 gab sie ihr offizielles Debüt als Dirigentin bei den Berliner Philharmonikern. Maria Peters widmete Antonia Brico, der ersten Dirigentin der Welt, eine heroische Legende für das Kino

Wie viele Dirigenten gibt es?

Weltweit gibt es erstaunlich wenige Dirigenten, aber in Mitteleuropa ist die Lage besonders schlimm. Bundesweit sind nur drei Frauen Orchesterdirigentinnen (Stand: November 2017). Generalmusikdirektorin des Sinfonieorchesters Wuppertal ist Julia Jones.

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